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In den Stadtteilen nahm der Bürodienst Anfragen von alten und behinderten Menschen, deren Angehörigen oder Nachbarn, von Sozialdiensten und Behörden entgegen und besprach am Telefon Art und Umfang der gewünschten Hilfe. Auf dem wöchentlichen Teamtreffen der Mitarbeiter wurde besprochen, wer und in welcher Form die Arbeit übernehmen konnte. Die Hilfe suchenden Bürger konnten darüber entscheiden, von wem sie betreut werden wollten, z. B. wenn eine Hilfe suchende Frau lieber von einer Frau gepflegt werden wollte, wurde dies immer ermöglicht.
Die Mitarbeiter stellten sich bei den Hilfe suchenden Bürgern vor und besprachen die Form der Hilfe. Stundenumfang und Arbeitsanforderungen wurden täglich in einem Buch, das in der Wohnung des alten Menschen aufbewahrt wurde, dokumentiert. Dies diente der gegenseitigen Information und Absicherung der Arbeit. Angehörige, Freunde und Nachbarn nutzten dieses offene Buch, um eigene Anregungen, Ideen und Fragen einzutragen. Das Buch gab am folgenden Tag Antwort durch den zuständigen Mitarbeiter.